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Allgemeiner Hochschulsport

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Silber für die Uni Bayreuth bei der DHM Leichtathletik (Halle)

Auch wenn es für die Norm nicht ganz gereicht hat, holt Maximilian Zeus für die Uni Bayreuth einen erfreulichen zweiten Platz bei der deutschen Leichtathletik-Hallenmeisterschaft in Frankfurt

Wie schon in den vergangenen Jahren war auch in diesem Jahr das Sportzentrum Frankfurt Kalbach Austragungsort der Deutschen Hochschulmeisterschaften der Leichtathletik in der Halle. Da es die letzte Möglichkeit zur Erfüllung der Norm für die Deutschen Meisterschaften in Dortmund war, durften sich die Veranstalter erneut über ein großes und gut besetztes Teilnehmerfeld mit ca. 300 Teilnehmern freuen. Einziger Vertreter der Uni Bayreuth war dabei Maximilian Zeus, der für die 3000m Distanz gemeldet war. Mit den positiven Erinnerungen an seinen Bronzeplatz über die 15 Hallenrunden und seine neue persönliche Bestzeit vom Vorjahr, machte er sich auf den Weg in die Mainmetropole. Nach einer frühzeitigen Anreise am Vormittag blieb ihm dabei genug Zeit sich auf das Rennen einzustellen, ehe kurz vor 18 Uhr auch für ihn der Startschuss ertönte. Zu Beginn reihte sich der Läufer im Trikot der Uni Bayreuth in der Spitzengruppe an Position drei ein und beobachtete aufmerksam das Verhalten der weiteren Teilnehmer. Als sich das Tempo in der vierten 200m langen Runde deutlich verlangsamte, ergriff er im Hinblick auf die Norm für die Deutsche Leichtathletikmeisterschaft die Initiative und setzte sich an die Spitze des Feldes. Von dort aus kontrollierte er das Rennen und schaffte es das Tempo konstant hochzuhalten, wodurch bis zur 2000m Marke nur noch Kilian Schreiner von der Uni Darmstadt Anschluss halten konnte.

Dieser attackierte 600 m vor dem Ziel und schaffte es sich entscheidend von Maximilian Zeus abzusetzen. Während es für Schreiner mit einer Siegerzeit von 8:22,39 Minuten nur knapp nicht zur Norm für die Deutschen Hallenmeisterschaften reichte, musste sich auch der Oberpfälzer mit Platz 2 und einer Zeit von 8:29,73 Minuten zufrieden geben. Er äußerte sich nach dem Rennen mit gemischten Gefühlen zum Rennverlauf: „Ein Ziel – die Norm - habe ich heute leider nicht erreicht. Dafür hat heute auch ein wenig die Mithilfe des Rests des Feldes gefehlt. Andererseits freue ich mich sehr über den Deutschen Vizemeistertitel.“


Verantwortlich für die Redaktion: Tobias Steuer

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