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Allgemeiner Hochschulsport

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Zwischenrunde zur Deutschen Hochschulmeisterschaft Volleyball (Frauen) 2016 in Konstanz – Universität Bayreuth qualifiziert sich für die Endrunde

Mit einer wahren Energieleistung, angetrieben von purem Ehrgeiz und Siegeswillen, sicherten sich die Volleyball-Damen der Universität Bayreuth am Mittwoch, den 25. Mai, in Konstanz mit einem Sieg über die Gastgeber und München einen Startplatz in der Endrunde der Deutschen Hochschulmeisterschaft der Frauen (DHM).

Team Uni Bayreuth

Dass es am Ende ein wirklicher Volleyballkrimi wurde, war zu Beginn nicht zu vermuten. So hatte das Team der UBT bei der Bayerischen Hochschulmeisterschaft im vergangenen Wintersemester gegen München im Tiebreak doch knapp das Nachsehen gehabt. Doch auf beiden Seiten waren im Vergleich zum vorigen Aufeinandertreffen neue Gesichter zu auf dem Feld, was eine Vorhersage des Spielausgangs unmöglich machte.

Im ersten Spiel stand das Team der UBT gegen die Universität aus Konstanz zum ersten Mal in der neuen Konstellation auf dem Feld und harmonierte zum Erstaunen Aller von Beginn an sehr gut. Nach einem recht souveränen ersten Satz der Uni Bayreuth musste der zweite Satz jedoch an die Konstanzerinnen abgegeben werden. Es folgten zwei sehr enge Sätze, die an Spannung kaum zu übertreffen waren. Am Ende setzte sich die UBT mit einem 25:23 im vierten Satz und einem 3:1 durch.

Das zweite Spiel gegen München sollte ähnlich verlaufen. Im ersten Satz starteten die Mädels der UBT wie mit einem Feuerwerk aus gelungenen Aktionen. Starke Angriffe sowohl über die Außen-, als auch Diagonalposition und besonders eine Aufschlagserie von Senta Fößel verhalf dem Team dazu, sich schnell einen kleinen Vorsprung aufzubauen. München leistete Gegenwehr konnte in Punkten jedoch nicht den Satzgewinn der Bayreutherinnen verhindern, 25:21 lautete der Endstand. Im zweiten Satz schien man den Mädchen die lange Fahrt und die späte Uhrzeit (das Spiel begann erst um 20:30 Uhr) doch anzumerken. Plötzlich war die Annahme verunsichert, es kam zu vielen direkten Eigenfehlern und besonders im Aufschlag lief im Team um Spielführerin Katharina Schön nicht mehr viel. Als das Münchener Team Mitte des Satzes beinahe einen 10-Punkte Vorsprung herausgespielt hatte versuchte das Team der UBT lediglich wieder in sein Spiel zurück zu finden, um in Satz drei alles wieder auf null zu stellen. Gesagt, getan – die Spiellaune der UBT Mädels hatte beim Ausgang von 14:25 keineswegs gelitten. Die Auswechselspielerinnen rund um Trainer Jan Wißling leisteten in der Satzpause hervorragende Motivationsarbeit und so kam das Team mit neuem Fokus zurück ins Spiel. Zuspielerin Carolin Thomas verstand es ihre Angreiferinnen wieder bestens in Szene zu setzen und den gegnerischen Block auszuspielen. Besonders im Aufschlag und der Abwehr zog erhöhte jedoch auch das Münchner Team den Druck und schaffte es, sich in der zweiten Satzhälfte wieder auf 4-5 Punkte abzusetzen. Nach der Auszeit griffen dann jedoch die taktischen Anweisungen des Trainers und die Bayreuther Mädels kämpften sich bis zum 21:20 wieder heran. Ein wirklich spannendes Spiel mit vielen undurchsichtigen Schiedsrichter-entscheidungen hob die Stimmung auf beiden Feldhälften. Am Ende war es jedoch das Team der UBT, das sich nicht aus der Ruhe bringen ließ, und den dritten Satz mit 25:23 gewinnen konnte. Der vierte Satz verlief ähnlich umkämpft. Keines der Teams wollte auf die Verliererstraße zurückkehren und so ging es Punkt um Punkt mit einem wirklich außergewöhnlichen Kämpferherz in die heiße Phase. Beim 23:23 war es jedoch das Münchener Team, das dem Druck nicht Stand halten konnte. Zwei direkte Angriffsfehler sicherten dem Team aus Bayreuth ohne Verlängerung ein 25:23 und damit den Sieg.

Mit dem Sieg in der Zwischenrunde qualifizierte sich das Team der Uni Bayreuth für die Endrunde der Deutschen Hochschulmeisterschaft 2016, die mit sieben weiteren Mannschaften am 18. und 19. Juni 2016 in Paderborn gespielt wird.


Verantwortlich für die Redaktion: Nils Arnecke

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