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Allgemeiner Hochschulsport

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Bayreuther Uni-Mädels holen den 5. Platz bei der Deutschen Hochschulmeisterschaft im Volleyball

Durch eine starke Mannschaftsleistung holen die Bayreuther Volleyball-Mädels einen guten 5. Platz an die Uni und verbessern ihre Platzierung im Vergleich zum Vorjahr.

Am Samstag, den 17. Juni haben sich die Bayreuther Volleyballerinnen im Morgengrauen auf den Weg nach Gießen zur Deutschen Hochschulmeisterschaft gemacht. Bayreuth war mit bekannten Gesichtern von der letzten Deutschen Meisterschaft aus Köln und Konstanz und mit dem Gastgeber Gießen in einer Vierer-Gruppe. Die andere Gruppe setzte sich nach Absage einer Universität neben dem bayerischen Erstplatzierten, der Uni Regensburg, noch aus den Teams der Magdeburger Universität und der TU Dresden zusammen. 

Im ersten Spiel durften die Bayreutherinnen gleich mal an das Spitzenteam aus Köln heran. Dabei stand an erster Stelle, dass sich das Team erst einmal einspielen und sich an den untypischen Molten-Volleyball gewöhnen konnte. Der Einstieg in beide Sätze verlief im Großen und Ganzen gut - Bayreuth konnte mit den Mädels der Sporthochschule Köln ganz gut mithalten. Jedoch mischten sich ab Mitte beider Sätze häufige Absprache- und Kommunikationsfehler, vor allem in der Annahme, ein. Somit gelang es dem Bayreuther Team nicht, mit den eingespielten und routinierten Kölnerinnen mitzuhalten und verloren diese erste Partie mit 0:2. Jedoch war Köln kein schlechter Gegner für das erste Spiel, so konnte Bayreuth dieses starke Team nutzen, um in das Turnier zu finden.

Nach einer Pause, war Bayreuth als nächstes gegen die Universität aus Konstanz an der Reihe. Hier machte sich deutlich bemerkbar, dass die Mädels aus Bayreuth schon mehr als Team harmonierten und weniger Absprachefehler auftauchten. Auch wenn die Annahme noch nicht ganz fehlerfrei verlief, konnten die Angreifer die Pässe im gegnerischen Feld platzieren. Zudem kam es den Bayreuther Mädels zugunsten, dass die Gegnerinnen aus Konstanz bereits von der letztjährigen Süddeutschen Meisterschaft bekannt waren. Obwohl das Bayreuther Team ab und an Schwächephasen zeigte, war es trotzdem das ganze Spiel über die dominierende Mannschaft und konnte das zweite Gruppenspiel mit 2:0 für sich entscheiden.

Als drittes und letztes Gruppenspiel hatte Bayreuth den Gastgeber Gießen als Gegner. Natürlich hatte die Universität Gießen einige lautstarke Fans als Unterstützer. Obwohl Gießen mit Hilfe ihrer guten Zuspielerin relativ leicht den Bayreuther Block ausspielen konnte, hat das Bayreuther Team niemals aufgegeben und um jeden Ball gekämpft. Zwar hat man im Team, im Vergleich zu den vorherigen Spielen, eine Verbesserung in der Annahme gesehen, jedoch tauchten nach wie vor noch einige Unstimmigkeiten in Annahmesituationen auf, wodurch der eigene Spielaufbau nicht fehlerfrei klappte. Letzten Endes hat Gießen durch eine starke Leistung verdient 2:0 gewonnen und konnten so als Gruppenzweiter mit Köln ins Halbfinale einziehen.

Bayreuth hat durch diese zweite Niederlage leider das schlechtere Los gezogen. Da keine Überkreuzspiele stattgefunden haben, wurde im Anschluss direkt noch das Platzierungsspiel um Platz 5 gegen die Universität aus Magdeburg durchgeführt. Die Mädels aus Magdeburg hatten, da sie in der Dreier-Gruppe waren, ein Spiel weniger in den Knochen. Im ersten Satz ging Bayreuth sehr unkonzentriert ins Spiel, so schlichen sich beim Aufschlag und Block einige Fehler ein, wodurch Bayreuth den ersten Satz an Magdeburg abgegeben hat. Jedoch haben die Bayreutherinnen noch einmal alle Kräfte gebündelt und schafften es so im zweiten Satz relativ deutlich zu siegen. Auch im 3. Satz, dem Tie-Break, hat sich Bayreuth den Vorsprung und den letztendlichen Sieg nicht mehr nehmen lassen.

Am Ende dieses langen Tags waren die Spielerinnen über ihren 5. Platz auf der Deutschen Hochschulmeisterschaft 2017 und damit über die Steigerung um einen Platz zum Vorjahr sehr zufrieden und es hatte sich gezeigt, dass sich der Teamgeist durch dieses Turnier wieder gestärkt hat. Abends ließen die Mädels den anstrengenden Tag auf der Aftergame Party ausklingen und es konnten noch einige Freundschaften unter Volleyballern geschlossen werden.


Verantwortlich für die Redaktion: Tobias Steuer

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