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Allgemeiner Hochschulsport

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Bayerische Hochschulmeisterschaft Futsal (Männer) 2016 in München (Uni BW)

Am 20. Januar 2016 richtete die Universität der Bundeswehr in München die Bayerische Hochschulmeisterschaft im Futsal aus. Nach einer souveränen Vorstellung ohne Niederlage stand am Ende der Turniersieg in einem spannenden Finale gegen die Auswahl der Uni BW München.

Team Uni Bayreuth

Nachdem im letzten Jahr schon erfolgreich vom Hallenfußball auf die Sportart Futsal umgestellt wurde, fand dieses Jahr zum zweiten Mal die Bayerische Hochschulmeisterschaft (BHM) in dieser Art statt. Vermutlich lag es auch an dieser Umstellung, dass in diesem Jahr mit lediglich zehn Teams weniger Mannschaften gemeldet waren als in den Jahren zuvor (die Universitäten Passau und Regensburg waren nicht vertreten). So traten in Gruppe A die Hochschule Hof, die WG (Wettkampfgemeinschaft) Erlangen-Nürnberg, Uni Eichstätt, die Uni Augsburg und die Auswahl der UBT gegeneinander an. In der Gruppe B spielten neben der einheimischen Auswahl der Bundeswehr die Universitäten aus Bamberg und Würzburg, die WG München und die Hochschule Coburg gegeneinander. Die Spielzeit pro Spiel betrug 12 Minuten.

Bereits in der ersten Partie zeigten die Bayreuther Jungs ihr volles Potenzial. So ließ man durch eine dominante Spielweise und sichere Pässe der WG Erlangen-Nürnberg keine Chance und konnte diese durch zwei Treffer von André Münch mit 2:0 schlagen. Auch im zweiten Spiel ein ähnliches Bild: Gegen aggressive Hofer führte schließlich Florian Schuberth mit einem Doppelpack im letzten Spieldrittel die Universität Bayreuth zum Sieg.

Zum Ende der Vorrunde standen zwei direkt aufeinander folgende Spiele gegen die Universitäten Eichstätt und Augsburg auf dem Plan. Auch in diesen beiden Partien merkte man den Bayreuthern ihren Teamgeist und absoluten Siegeswillen an. Über die ballsicheren Piga, Mader, Beetz und Köcher wurde das Spiel der Bayreuther immer wieder beruhigt und kontrolliert. Am Ende der Vorrunde konnte sich die Mannschaft der Uni Bayreuth über einen 3:1-Sieg gegen die Uni Eichstätt (Tore: Benjamin Stückrad (2), Florian Schuberth) und ein 1:1 – letztendlich die einzige Punkteteilung im Laufe des Turniers – gegen starke Augsburger (Torschütze: Florian Schuberth) freuen

Somit qualifizierte sich die UBT als Gruppensieger vor der WG Erlangen-Nürnberg für das Halbfinale. In der Gruppe B setzte sich die heimische Uni BW aufgrund des besseren Torverhältnisses gegen die Uni Würzburg durch.

Die beiden Halbfinals fanden parallel in den beiden Hallen statt. In der Haupthalle setzten sich die Studenten der Bundeswehr deutlich mit 4:0 gegen Erlangen-Nürnberg durch.

Im zweiten Halbfinale trafen die Universitäten aus Bayreuth und Würzburg aufeinander. Es entwickelte sich ein hitziges Spiel mit vielen Zweikämpfen, in dem die UBT eine leichte Feldüberlegenheit besaß und somit verdient durch Florian Schuberth in der 5. Minute mit 1:0 in Führung gehen konnten. Nur eine Zeigerumdrehung später glichen die Würzburger durch einen ihrer schnellen Konter aus und es entwickelte sich ein offenes Spiel. Zwei Minute vor dem Ende erzielte der stark spielende Benjamin Stückrad den Endstand zum 2:1 und Bayreuth qualifizierte sich für das Finale.

Das Spiel um Platz 3 entschied die Universität Würzburg souverän mit 3:0 für sich.

Der Finalgegner, die Uni BW München, war wie Bayreuth bisher ungeschlagen, startete aber mit viel Respekt und stand sehr tief vor dem eigenen Tor. Jedoch wussten die robusten München durch überfallartige Konter zu überzeugen, sodass Keeper Patrick Pachelbel zweimal hervorragend parieren musste. Jedoch verschob sich das Spiel mehr und mehr in die Hälfte der Münchner und nach einem Warnschuss an den Pfosten war es dann soweit und Benjamin Stückrad brachte die UBT in Front. Nach dem Führungstreffen erhöhte die Bundeswehr den Druck, schaffte es aber nicht sich noch nennenswerte Chancen herauszuspielen. Somit siegte die Universität Bayreuth am Ende dank einer hervorragenden Mannschaftsleistung verdient im Finale und darf sich Bayerischer Hochschulmeister Futsal 2016 nennen.

Ein Dank geht zum Schluss an die Ausrichter der Bundeswehr für ein gelungenes Turnier mit Sport- und Hallenkapazitäten, von denen andere Universitäten nur träumen können. Außerdem geht ein herzlicher Dank noch an die acht souverän pfeifenden Schiedsrichter und an alle, die an diesem Turnier beteiligt waren.


Verantwortlich für die Redaktion: Nils Arnecke

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